Der Space Marines Kommandeur über seine Salamanders
„IIHHH, ein Space-Marine-Kiddie“. Jap. Ein Space Marine Kiddie. Und glücklich damit. Ursprünglich komme ich aus der Inquisitorenecke. Die mit den überteuren, punkteintensiven Figuren. Und um kostengünstiger und effizienter spielen zu können, legte ich mir einen soliden Kern an Space Marines zu. Dieser wächst immernoch, da es nichts Schöneres für mich gibt als mit Flammenwerfer, Melter und Energiehammer die Menschheit vor ihrer Vernichtung zu bewahren.
Wie man an meinen Äußerungen über meine bevorzugten Waffen unschwer erkennen kann, spiele ich einen treuen Expeditionskader um Vulkan Hest’an, den Schmiedevater der Salamanders, ein deutlich unterschätzter Orden der 1. Gründung.
Diese grünen Dosen sind nicht nur gutaussehend (grün ist DIE Farbe für anständige Kämpfer), sondern bieten auch seitens ihrer Ordensgeschichte und Ordensstruktur eine gute Grundlage Marineschen Heldenmutes gepaart mit der Freiheit, neben dem Codex Astartes auch noch den Kult von Prometheus als auch eigene Gedanken zu verfolgen.
Denn wie die Salamanders auf Armageddon gezeigt haben, hilft es besonders, auch der Zivil-bevölkerung zur Seite zu stehen und nicht nur verbrannte Erde zurückzulassen, sei der Feind auch geschlagen.
Zudem sind sie ein technisch begabter Orden der eher gemütlich, aber „feurig“ agiert. Gefällt mir zusammengefasst sehr gut.
Zum Thema eigene Gedanken spielt für mich neben der Bewahrung der Menschheit auch noch der Sinn und die Mittel dazu eine wichtige Rolle, wobei ich mich hierbei im inquisitorischen Milieu befinde und auch plot-technisch als Vulkan Hest’an mir diese Fragen stelle und ihn so handle lasse. Das führt zwar abundzu zu chaosnahen Gedanken und ruft somit die Grey Knights auf den Plan, aber naja. So ist die Inquisition.
So zieht meine Trupp von Planet zu Planet immer auf der Suche nach weiteren der 9 Artefakte und Möglichkeiten, Tyraniden, Necrons und Verräter zu vernichten, die die Menschheit bedrohen.
Denn auch wenn Spacies als Kiddie-Armee beschimpft werden, wobei man jede Armee gut spielen kann oder auch nicht mMn, machen sie trotzdem tierisch Spaß (dicke Panzer, nettes Equipment und akzeptable Punktkosten für ordentliche Profile und zusätzlich die Möglichkeit sehr speziell zu spielen) und bieten genügend Freiraum für leicht anmaßende Gedanken gegenüber dem imperialen Kult und Gedankengängen über Gott und das 41. Jahrtausend.
Im RL bin ich ein Gymnasiast mit Interesse an Naturwissenschaften, Hobby-Musiker und PC-Spieler.
„Blut für den…“ ähh, falscher Spruch. „Erzittert, Feinde der Menschheit, denn das Adeptus Astartes ruht niemals!“ und „Gepriesen sei der Omnissias.“